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Kerker, Quote, Stubenmusi – Projekt Polka Dominatrix

6:01 min / 2005

Am 30. November 2004 schockierte die "größte Berliner Zeitung B.Z." ihre Leser mit dem Artikel (nebenstehend abgebildet): "Domina Hertel. Vom Dirndl zur SM-Braut – in der B.Z. erklärt die Sängerin ihre beinharte Verwandlung." Dabei hatte Stefanie Hertel sich gar nicht wirklich in eine SM-Braut verwandelt, sondern sich lediglich, um einen Imagewechsel bemüht, in Versace-Klamotten und Riemchensandalen fotografieren lassen. Eine Verbindung zwischen Bereichen des Sadomasochismus und deutschsprachiger Volksmusik ließ sich jedoch konstruieren, wie Heinrich Dubel sofort erkannte, als ihm der Arbeitstitel "Hart, Härter, Stefanie Hertel" einfiel. Eine solche Einschätzung wurde bald von öffentlichen Reaktionen gestützt, und nicht im Geringsten zimperlich, wie das Bild einer attackierten Plakatwand (links unten) zeigt.

In der bitterkalten Nacht des 11. Dezember 2004 befragten Heinrich Dubel und Paul "Paulator" Paulun auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin etwa dreißig Passanten und Berlintouristen. Aus den Stellungnahmen der Interviewten sowie aus Samples diverser deutscher Volksmusik entstand Kerker, Quote, Stubenmusi – Projekt Polka Dominatrix, eine Produktion, die hernach von einem österreichischen sowie zwei deutschen Auswahlgremien im Wettbewerbsbereich Hörstück bzw. Kurzreportage unter acht Minuten abgelehnt wurde.
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