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Ordnung 3375, Verdichtung 2117 Dr. Richard Miethe Dipl.-Ing. Richard Miethes Nurflügler Die Mythe vom Miethe ... Diplom-Ingenieur und vielleicht Dr. Heinrich Richard Miethe oder einfach Dr. oder Dr.-Ing. Richard Miethe, genialer Erfinder der BMW-Flügelräder und Mitkonstrukteur der > Miethe-Belluzzo-Scheibe, ist eine zentrale Phantomgestalt des Flugscheibentums. Im gesamten Universum gibt es keine biografischen Daten über Richard Miethe. Selbst die Erzählung seiner technischen Ruhmesleistung kommt mit der bloßen Erwähnung seines Namens aus. Die Mythe schreibt ihm außerdem die Entwicklung des AVRO-Skycars zu, das es im Unterschied zu den BMW-Flügelrädern nicht nur als Zeichnung, sondern als physikalische Realität gegeben hat. Doch im militärisch-industriellen Komplex der Amerikaner und Kanadier, dem Heim des AVRO-Skycars, ist Dr. Miethe unbekannt. Immerhin gibt es ein Foto, das einen Mann zeigt, von dem das Zvedenborg behauptet, es sei Miethe. Der taucht erstmals im Jahre 1952 auf, in einem Artikel der Frankfurter Nachtausgabe: "Fliegende Untertassen = V7 sagt deutscher Konstrukteur / Reichweite 21.000 km / Scheibenform" "Paris, 7. Juni Die angeblich immer wieder gesichteten 'Fliegenden Untertassen' könnten ferngelenkte Flugapparate deutscher Konstruktion nach Art der V-Waffen sein.' Diese Theorie vertritt soeben die bekannte Pariser Abendzeitung 'France Soir' in ihrer neuesten Ausgabe. Dr. Miethe (der Konstrukteur) soll ferner erklärt haben, daß eine Neukonstruktion der V-Waffen in Scheibenform mit einer Reichweite von 21.000 km und Radarsteuerung mit der Bezeichnung V7 gegen Kriegsende fabrikationsreif gewesen sei. Man habe diese ferngelenkte Scheibe mit großem Erfolg über der Ostsee erprobt." (Schreibweise wie in Original) Zu diesem Zeitpunkt (1952) lebt Miethe angeblich (und ausgerechnet) in Tel Aviv. Miethe bei Skoda in Prag Der zunächst anonym bleibende Autor der Ausgabe 23 der Zeitschrift Flugzeugprofile Deutsche Kreiselflugzeuge verortet Miethe zunächst in Prag. Da heißt es über die BMW-Flügelräder (Schreibweise wie im Original): "Die meisten Entwürfe zeigten eine starre zentrale Kuppel mit einem rotierenden Kreisflügel. Aber wie war es möglich, einen starren zentralen Bereich ohne Hilfsrotor wie bei den Hubschraubern zu montieren? Die Lösung dafür wurde von einem Ingenieurteam unter Leitung von Dr. Miethe gefunden, der während des Krieges in einem Skoda-Werk in einem Vorort von Prag arbeitete. Sie entwarfen ein Drehflügelflugzeug dessen Blätter sehr dicht beieinander lagen, so daß diese eine Scheibe bildeten. Die Blätter wurden von einem äußeren Verstärkungsring zusammen gehalten. Die Mannschaft, der Treibstoff und die BMW-Strahltriebwerke wurden in der zentralen Kuppel untergebracht." Es folgen detaillierte Berichte der Entwicklungen und Modifikationen, die an den Flugscheiben vorgenommen werden und zur Generation von sechs verschiedenen Flügelradmodellen führen. Am Ende (!) des Textes steht der Satz: "Dr. Miethe stellte 1939 erste Überlegungen über das Flügelrad-Prinzip an." Derselbe Text steht in BMW-Flügelräder Vergessene Flugscheiben-Modelle, veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 2/2005. Doch ist hier ein Autor angegeben: Gernot L. Geise. Es liegt nahe, Geise auch als Autor des Textes der Flugzeugprofile zu betrachten ... Miethe bei BMW in Dresden und Breslau und bei der Deutschen Reichspost in Zeuthen-Miersdorf Ein Jahr später, in Geheime Antriebe im 2. Weltkrieg, erneut veröffentlicht in EFODON-SYNESIS, diesmal in der Nr. 4/2006, gibt Geise als Quelle seiner Informationen zu Miethe die Autoren Heiner Gehring und Klaus Rothkugel und deren Flugscheiben-Mythos an, lässt aber den Mythos außen vor (Schreibweise wie im Original): "Dr.-Ing. Richard Miethe arbeitete in Dresden und ab 1943 in Breslau an einem scheibenförmigen Fluggerät, das abgesaugte Luft für einen eventuell atomgetriebenen Dampf- oder Strahlantrieb nutzen sollte. Bereits 1942 fanden Besprechungen um die technischen Fragen des Wärmeübergangs von Uran auf Wasser statt. Die Erforschung atomarer Raketenantriebe begann im Oktober 1942 bei der Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost. (...) Da von den Siegern des zweiten Weltkrieges keine einzige Flugscheibe oder Reste davon erbeutet wurde und wohl auch alle Pläne rechtzeitig vernichtet (oder in Sicherheit gebracht) werden konnten, lässt sich die hohe Geheimhaltungsstufe ermessen. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass von den USA eventuell doch noch Pläne oder Fluggeräte erbeutet wurden, die neben anderen bis heute unverstandenen Geräten in irgendwelchen Schuppen und Lagerhallen in den USA vor sich hinrosten. (...) Auch sind die zweifellos an der Konstruktion und dem Bau dieser Geräte beteiligt gewesenen Ingenieure und Techniker seit Kriegsende offensichtlich spurlos verschwunden oder erfolgreich untergetaucht. Konstrukteure wie J. Andreas Epp oder Dr. Richard Miethe sind inzwischen verstorben. Noch Lebende fühlen sich bis heute an ihren Eid gebunden und schweigen. Keinesfalls begaben sich diese hochrangigen Ingenieure in die Hand des damaligen Feindes, um ihr Wissen preiszugeben. Das machten nur zweit- und drittklassige Wissenschaftler und Techniker, letztendlich galt es damals zurecht als Vaterlandsverrat. (...) So sind wir heute auf Aussagen der immer weniger werdenden noch lebenden Augenzeugen angewiesen, die jene so unwirklichen Flugkörper mit eigenen Augen gesehen haben." Soweit Gernot Geise. Schauen wir mal genau hin ... Interessant ist der vorletzte Absatz des Geise-Textes hier oben, eine sinnfreie Aneinanderreihung von Worten, in welcher sich die Zeitlinie stark krümmt: Konstrukteure tauchen "seit Kriegsende" unter oder sind "inzwischen verstorben", "noch Lebende fühlen sich bis heute an ihren Eid gebunden und schweigen" ... und was mag das für ein Eid gewesen sein, dieser Eid der noch Lebenden? Ein Schweigegelübde? Dem Führer gegenüber? Und: "Keinesfalls begaben sich diese hochrangigen Ingenieure" gemeint sind entweder die "noch Lebenden", von denen wir nicht wissen, wer sie sind, oder "Konstrukteure wie" > Andreas Epp, der kein Konstrukteur war, und Miethe, der gar nicht war "in die Hand des damaligen Feindes, um ihr Wissen preiszugeben". Naja. Wer sich in die Hand des Feindes begab, tat dies in erster Linie, um sich zu ergeben und zu überleben, nicht um Wissen preiszugeben. Was selbstverständlich nicht heißt, dass nicht auch Wissen preisgegeben wurde, und dass nicht etwa von "zweit- und drittklassigen Wissenschaftlern und Technikern". Man erinnere sich Wernher von Brauns, eher ein erst- denn ein zweit- oder gar drittklassiger Wissenschaftler, der sich und sein Wissen preis- und ergab, um dann dem "damaligen Feind" Raketen zu bauen, die diesen auf den Mond brachten. Und überhaupt: Jenes "damals", in dem drin sich "nur zweit- und drittklassige Wissenschaftler und Techniker" in die "Hand des damaligen Feindes" begaben, um ihr Wissen "preiszugeben", was "letzendlich zu Recht als Vaterlandsverrat galt" galt, also nicht war? war das eigentlich vor oder nach der Kapitulation? Miethe bei München, die Identität der Flugscheiben verwirrt sich Doch weiter in der Miethe-Mär. Aus den detaillierten "technischen" Beschreibungen der Entwicklungen lässt sich quasi nebenbei eine Zeitlinie und eine Verortung für die Geschehnisse herauslesen: "Der erste Prototyp mit der Bezeichnung BMW Flügelrad I V1 führte einen matten Aluminium-Anstrich und erste Flugversuche sollen zwischen August und September 1943 in Prag-Kbely stattgefunden haben. (...) Bei der Entwicklung des zweiten Prototyps BMW-Flügelrad I V2 wurden einige Änderungen vorgenommen. (...) Nach dem Umbau erhielt die Maschine einen gelben Anstrich und die Flugversuche begannen erneut im Herbst 1944 auf dem Fliegerhorst Neubiberg in der Nähe des BMW-Werkes. (...) Der nächste Entwurf, das BMW Flügelrad II V1, behielt den zentralen Bereich bei, nur das Seitenruder entfiel. (...) Die Maschine hob besser ab, aber die Steuerungsprobleme blieben die gleichen. Der erste Flug erfolgte am 14. Februar 1945 in Prag-Kbely, wobei das schlechte Wetter ausgenutzt wurde um nicht von feindlichen Aufklärern entdeckt zu werden." Miethe arbeitet bis 1943 in Dresden und danach in Breslau, zur selben Zeit und am selben Projekt allerdings auch in Prag. Geflogen wird 1943 in Prag, 1944 in Neubiberg bei München, 1945 dann wieder in Prag. Klingt das logisch? Es sollte nicht vergessen werden, dass die Kriegswirtschaft zu dieser Zeit bereits zunehmend unter Druck gerät. Auch rückt die Ostfront näher. Wenn das Projekt wichtig genug ist, es überhaupt durchzuführen, ist es dann wahrscheinlich, dass es auf eine derart zeitraubende, unsichere und ineffektive Art durchgeführt wird, wie es zwangsläufig der Fall sein muss, würde es auf die von Geise beschriebene Art durchgeführt? Geise weiter: "Das Konstruktionsteam wurde gebildet aus Dr. Ing. Richard Miethe, als Projektleiter für das Flügelrad und Fachmann für Aerodynamik, Dr. Ing. Habermohl Experte für Senkrechtstart und Autogyro. Dipl. lng. Guiseppe Belluzzo, Spezialist für wärmebeständige Legierungen und Dipl.-Ing. Rudolf Schriever, Flugkapitän bei der Luftwaffe und Chef der Testpiloten des Projekts." Wir wissen bereits, dass > Belluzzo ein Fachmann für Turbinen war, nicht für wärmebeständige Legierungen. Miethe bei der > VRIL, in > Peenemünde und in Brandenburg Jan van Helsing in seinem anti-semitischen Standardwerk Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert (Schreibweise wie im Original): "Es gab neben der »THULE-GESELLSCHAFT«, die später noch genau beschrieben wird, noch einen anderen Geheimorden im Dritten Reich, nämlich die »VRIL-GESELLSCHAFT«. Diese beschäftigte sich fast ausschließlich mit den sogenannte UFOs und dem Bau derselben. Für sie arbeiteten neben Viktor Schauberger und Dr. W.O. Schumann auch Schriever, Habermohl, Miethe, Epp und Belluzo, deren Entwicklungen wahrscheinlich den meisten der noch lebenden englischen und amerikanischen Piloten als »Foo-Fighters« in Erinnerung sind. Beschleunigt wurden die Entwicklungen immens, als nach deren Angaben 1936 eine »nichtirdische« Untertasse im Schwarzwald abgestürzt war und diese trotz des Absturzes kaum Schaden erlitten hatte. Nachdem man den Antrieb genauestens studiert hatte und diese Erkenntnisse mit dem bereits enormen Wissen der »Vril-Gesellschaft« über Implosion und Anti-Gravitation verbunden wurden, begann man eigene Prototypen herzustellen. Entwicklungen wie die »Vril-7« (V7), ein diskusförmiger Überschallhubschrauber (nicht zu verwechseln mit den Marschflugkörpern V1 und V2), waren schon so erstaunlich, daß der heutige »Stealth-Bomber« der US Air Force fast einem Spielzeug gleicht. Zum Beispiel erreichte die von Richard Miethe entwickelte Vril 7, die mit zwölf Turboaggregaten BMW 028 ausgestattet war, bei einem Testflug am 14. Februar 1944 in Peenemünde im Senkrechtstart eine Höhe von 24,200 m und erreichte im Horizontalflug 2,200 km/h. Doch schon Ende 1942 hatte man mehrere Exemplare des diskusförmigen Rundflugzeuges RFZ 6 mit dem Namen »Haunebu II« fertiggestellt. Es hatte einen Durchmesser von rund 32 m und eine Höhe an der Mittelachse von 11m und flog in Erdnähe über 6,000 km/h. Es hatte eine Reichweite in Flugdauer von 55 Stunden, startete senkrecht, konnte horizontal wie auch vertikal und vor allem rechte Winkel fliegen (das typische Flugverhalten der überall auf der Welt gesichteten UFOS). Man war jedoch mit späteren Vril-Entwicklungen noch viel erfolgreicher. Ebenfalls zu dieser Zeit entstand ein eigenes Projekt, V-7. Unter dieser Bezeichnung wurden mehrere Flugscheiben gebaut jedoch mit konventionellen Düsenantrieben. Auf den Grundlagen von ANDREAS EPP entstand das RFZ 7, eine Kombination aus einer levitierenden Flugscheibe mit Düsenantrieb. An dieser arbeiteten die Entwicklungsgruppen SCHRIEVER-HABERMOHL und MIETHE-BELLUZO. Das RFZ 7 hatte einen Durchmesser von 42 m, ging jedoch bei einer Landung in Spitzbergen zu Bruch. Später wurde jedoch ein nachgebautes RFZ 7 außerhalb von Prag fotografiert. Nach Aussage von Andreas Epp sollte dieses mit atomaren Sprengköpfen ausgestattet werden und New York bombardieren." Van Helsing widerspricht sich in diesem selbst für eine Irrenerzählung bemerkenswert inkonsequenten Geschwurbel laufend: Das Rundflugzeuges RFZ 6 ist angeblich die Flugscheibe Hanebu 2. Die > V7 ist mal Vril 7, ein "diskusförmiger Überschallhubschrauber", mal als V-7 "mehrere Flugscheiben mit konventionellen Düsenantrieben". Und das in einem nur ein sehr kurzen Auszug aus dem gesamten Text. Was einen Durchmesser von 42 Metern hat und bei der Landung in Spitzbergen zu Bruch geht, ist bei van Helsing ein Rundflugzeug RFZ 7 (und damit die VRIL-Flugscheibe 1, angetrieben durch den Schumannschen SM-Levitator, gebaut in Neuendorf bei Arado, vergleiche > hier), ist im Folgenden ein in Breslau gestarteter BMW-Nurflügler, also eine den Coanda-Effekt ausnutzende Drehflügelangelegenheit. |
> Amerikabomber > Andromeda-Gerät > Arado Ar 234 > Arado RFZ 2 > Bachem Ba 349 Natter > "angebliche" Bundeswehr-Scheibe FU 1 > Dornier-Stratosphärenflugzeug Do-Stra > "Flugelrads" > Foo Fighter > Haunabu-Serie > Heinkel He 162 > Heinkel He 178 > Henschel Hs 132 > Horten Ho IX, Ho 229 > Jenseitsflugmaschine manisola > Junkers Ju 287 > KSK, Kraftstrahlkanone, Donar-Kanone > Lippisch P13a > Messerschmitt Me 163 Komet > Messerschmitt Me 262 > Messerschmitt Me 329 > Miethe-Belluzzo-Flugscheibe > Neues unbekanntes Gerät > Radial flow engine > RFZ 1 > RFZ 3 7 > Sack AS6V1 > Schauberger-Gerät > VFW-Fokker Schildkröte Bremen 1972 > Schumann SM-Levitator > Schriever-Flugkreisel > SS-"Todesstrahlen" > unbekanntes VRIL-Gerät > V1 > V2 > V7 Flakmine > Vimana-Projektor > VRIL 7 |
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| Das AVRO-Skycar 1954 (oben) und die Weiterentwicklung für die US Air Force 1961 (darunter). Der Newsletter Nr. 11 der Civilian Saucer Intelligence (New York) vom 15. Juli 1959 verfolgt die Story zurück und stößt dabei auf die Urschriften des Miethe-Mythos: "Das scheibenförmige Jet-Flugzeug wurde 1951 von John Frost entworfen, für die kanadische AVRO-Flugzeugwerft in Toronto, Kanada. (...) Das kanandische Verteidigungsministerium hatte das Programm bereits 1954 mit der Begründung eingestellt, es sei nicht vielversprechend genug, uDas AVRO-Skycar 1954 (oben) und die Weiterentwicklung für die US Air Force 1961 (darunter). Der Newsletter Nr. 11 der Civilian Saucer Intelligence (New York) vom 15. Juli 1959 verfolgt die Story zurück und stößt dabei auf die Urschriften des Miethe-Mythos: "Das scheibenförmige Jet-Flugzeug wurde 1951 von John Frost entworfen, für die kanadische AVRO-Flugzeugwerft in Toronto, Kanada. (...) Das kanandische Verteidigungsministerium hatte das Programm bereits 1954 mit der Begründung eingestellt, es sei nicht vielversprechend genug, um weitergeführt zu werden, es erfülle anscheinend keinen nützlichen Zweck. Einige Monate später übernahm die US Air Force die Rechnung und ging sofort daran, das Projekt mit dem für sie typischen und lächerlichen Schleier der Geheimhaltung zu überziehen. (...) Schon 1954 webte ein anonymer europäischer Autor die AVRO-Scheibe in sein Gespinst einer 'Naziuntertasse V-7'. Er informierte seine Leser, dass der Schöpfer der 'V-7', 'Dr. Heinrich Richard Miethe', zu dieser Zeit in Kanada weilte, wo er sein wunderbares Fahrzeug für die AVRO rekonstruierte. Der jüngste Nachdruck dieses Märchens erschien 1958, als die englische Übersetzung von Robert Jungks interessantem, aber mit Fakten leichtsinnig verfahrendem Buch Brighter Than a Thousand Suns (Zürich, 1956) in diesem Land erschien. Jungk hatte diese Erzählung aus dm Buch eines gewissen Rudolf Lusar abgeschrieben (erschienen 1956), ohne dies anzugeben. Obwohl unsere Rechercheabteilung ganz bestimmt der Ansicht ist, dass alle 'Nazi-Untertassen' von heißer Luft angetrieben werden, haben wir sicherheits-halber bei AVRO angefragt und sie gebeten, die Story zu kommentieren. Wenig überraschend hieß es: 'Wenn dieser Miethe überhaupt je existiert hat, dann haben wir nie etwas von ihm gehört." Im April 1959 verkündete die Nachrichtenagentur UPI: Die USA werden in diesem Sommer ihre erste 'fliegende Untertasse' testfliegen, wie ein Verteidigungsexperte heute mitteilte. Der Experte, der bei dem Programm arbeitet, sagte, die Öffentlichkeit werde 'absolut überrascht' von dem neuen bemannten Flugzeug sein, wenn endlich die Geheimhaltung gelüftet werden wird, was vielleicht schon in diesem Jahr sein kann. 'So etwas habe ich noch nie gesehen', sagte er zu UPI. 'Die Untertasse wird sich dicht an den Boden schmiegen, zwischen Bäumen herumflitzen, sich in kleine Mulden ducken und so das feindliche Radar verwirren. Sie wird über einer Stelle schweben und sich seitwärts bewegen können. Das Gerät werde die Army mit einer modernen Luftkavallerie ausstatten. Truppen und Ausrüstungen können überall hin geschafft werden, und zwar schnell.'" Wovon der Verteidungsexperte da träumte, war nichts anderes als ein Hubschrauber, und dieser Traum war ja längst dabei, in Erfüllung zu gehen, und zwar nicht in Form einer fliegenden Untertasse, sondern tatsächlich als Hubschrauber. Das AVRO-Skycar hatte sich als vollkommen leistungsschwach herausgestellt. Ab einem Meter Höhe wurde die Maschine instabil, die Leistung der Triebwerke war zu schwach. Geplant waren 3000 Meter Gipfelhöhe. Die erzielte Spitzengeschwindigkeit über Grund lag bei maximal 48 km/h, geplant waren 500 km/h. Das Fluggerät war zudem extrem laut. Im Dezember 1961 wurde das Programm eingestellt. Es hatte mehr als 10 Millionen US-Dollar gekostet. |
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| Arbeiten am Zyklotron ... Die Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost gab es tatsächlich. In Zeuthen-Miersdorf hatte Reichspostminister Wilhelm Ohnesorge eine Forschungsstelle für Kernspaltung einrichten lassen, betrieb ein großes Zyklotron und eine Pilotanlage zur Isotopentrennung. Dort wurde Grundlagenforschung betrieben, nicht die Erforschung atomarer Raketenantriebe, wie Geise schreibt. Erforscht werden kann nur, was bereits existiert, doch abgesehen davon war die Kernspaltung längst nicht gemeistert, und auch konventionelle Raketen flogen erst seit kurzer Zeit, ohne gleich wieder abzustürzen oder zu explodieren. Das Interesse der Reichspostforschungsanstalt galt der Gewinnung von Erkenntnissen über die "Bedeutung der Atomzertrümmerung für die Herstellung von Bomben mit ungeheurer Sprengwirkung", wie ihr Präsident, Professor Friedrich Gladenbeck, im Mai 1941 im Wehrwirtsschafts- und Rüstungsamt der Wehrmacht verkündete. |
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| Techno-Fantasia im neuen Jahrtausend. Die Nazi-UFO-Fan-Gemeinde konnte sich mit Hilfe von Heimcomputern und Grafikprogrammen von den echt täuschenden (oder täuschend echten) Risszeichnungen und Konstruktions-plänen sowie den unscharfen, authentisch wirkenden Fotomontagen verabschieden. Die aktuellen Fangrafiken sind hyperreal. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Erstflug des Prototypen mit der Bezeichnung BMW Flügelrad I V1 soll zwischen August und September 1943 in Prag-Kbely stattgefunden haben. "Nach Angaben von Beobachtern" soll die Maschine auf einen Meter Höhe gestiegen und über eine Distanz von 300 Meter geflogen sein, gefolgt von einer harten Landung. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der erste Flug der BMW II V1 erfolgte am 14. Febuar 1945 in Prag-Kbely. Nur zwei Monate später, im April 1945 wurden sämtliche Unterlagen und Modelle des Nurflügler-Projektes vernichtet. Die unten gezeigten Projektierungen wurden nicht mehr realisiert. Soweit die Angaben der "offiziösen" Chronisten der Geschichte, Geise, Rothkugel und Gehring, die sich ganz erheblich von den extremen Fantasien van Helsings oder anderer unterscheiden, eine Tatsache, die sie zwar nicht wahrer macht, sie für jeden Leichtgläubigen aber leicht glaubwürdig erscheinen lässt. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| > Verdichtung V2117, Ordnung 3375 Dipl.-Ing. Richard Miethes Nurflügler (nach oben) |
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| > Hardware 1 Schrauben, Drähte, Strom > Hardware 2 "I am John From!" > Hardware 3 White Men on the Moon Wie die NASA planlos Geld verschwendet > Kontrolle 1 Kontrolle > Kontrolle 2 Ektoplasmaschinen: Der Text der Welt als Angstpop > Kontrolle 3 Gräber Was die anderen schreiben ... > Ordnung 1 Die Erfahrung des Faktischen > Ordnung 2 2cornot2c.God rides a Flying Saucer Das UFO als Religionenstifter > Ordnung 3 Dossiers Dossiers > Ordnung 4 Presse > Raumzeit 1 "Noch fließt der alte Brunnen." > Raumzeit 2 Hotspots Die irdischen Reiche > Raumzeit 3 "Eine hohle Welt ist unser Gott" > Raumzeit 31 Unvollständige Liste der Eingänge in die hohle Welt > Raumzeit 32 Die verlorenen Städte, Länder, Kontinente > Raumzeit 33 Expeditionen > Software 1 "Atlantis ist weit." Literaturverzeichnis > Software 2 "Es heißt UFOs ..." Musikverzeichnis > Verdichtung 1 Unsichtbarer Adler > Verdichtung 2 Jenseitsflugmaschine > Verdichtung 3 Mythomatik Theorie und szenische Lesung > Verdichtung 4 Licht Dämonische Leinwand: rewind > Verdichtung 5 Projektleitung UFOs in Hollywood > Zeitraum 1 Historia Gaga Abkünfte unbekannter Flugobjekte > Zeitraum 2 E.T ≠ Emerging Technology > Zeitraum 3 Prognosen Prognosen ... |
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| > Dokumentation wilder Schriften > Physiognomik > Psycholinguale Miniaturen, Sozio-Poetik, Stimmenhören > RADIODEL > Schultheiss-Komplex > SIMULAZI! |
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