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Verdichtung 4 / Licht Dämonische Leinwand: rewind
Eine Flugbahn zwischen Bereichen von Avantgarde, Okkultismus, Paranoia, Parallelwelten, Science Fiction, Comics, Kinderspielen und Kriegstaktiken zu schaffen, ist gar nicht so schwierig. Wohlan.
Der erste Massenvernichtungskrieg (WK1) bringt hervor, was man wenige Jahre später Kientopp (oder Kintopp) nennen wird. Der Erste Generalquartiermeister beim Chef des Generalstabes des Feldheeres Erich Ludendorff und nachmalige Begründer der "Gotterkenntnis nach der Methode (L)" drückte es 1917 so aus: "Der Krieg hat die überragende Macht des Bildes und Films als Aufklärungs- und Beeinflussungsmittel gezeigt. Leider haben unsere Feinde den Vorsprung auf diesem Gebiet so gründlich ausgenutzt, dass schwerer Schaden für uns entstanden ist."
Na Servus, Grüezi und Hallo Katastrophenpolitik also an der Wiege deutschen Filmruhms ... und ein Paradoxon: ausgerechnet einer wie Ludendorff gründet die Filmfabrik, die so ganz und gar ein Projekt der Moderne sein wird.
Das junge Medium blüht in der Dunkelheit, und sein Kern ist Licht eine magische Laterne, die Dämonen und Phantome, Dirnen, Spieler und Terroristen, Kriegertechniker und Zukunftshelden heranzieht und ihnen bis dato unerreichte Körperlichkeit und Präsenz verschafft: Vampyr, Nosferatu, der Golem, das Maschinenmädchen, die Doktoren Mabuse, Caligari und Faust, Professor Unrat, der Schränker, Ellissen, der Herr KaLeu Liers, Frau Hella Lorenz, der Blaue Engel und die Frau im Mond, dazu Helius, ihr Sonnenheld sie alle sind geboren aus Licht und Schatten, aus irisierender Bewegung und gewichtsloser Materie.
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